Keynote: Wie leben, lernen und arbeiten wir in Zukunft?

Keynote-Vortrag auf dem jakobb 2017 in Stuttgart

Industrie 4.0, Digitale Transformation, Big Data, Agilität, Künstliche Intelligenz, Assistenzsysteme, Robotik und vieles mehr … auf diese Begriffe treffen wir regelmäßig, sobald wir eine Zeitung aufschlagen oder die Nachrichten sehen. Diese Begriffe werden von den Betrieben in der Wirtschaft verwendet. Bildung 4.0, Digitalisierung der Bildung, Laptop- oder Tablet-Klassen und andere auf der Seite der Bildungspolitik. Da Bildung jeden direkt oder indirekt trifft, diskutiert auch jeder mit. Doch selten ist so emotional und vielfach auch so hilflos darüber diskutiert worden, wie auf diese Entwicklungen reagiert werden soll. Was steht uns wirklich bevor?

 

Diesen Entwicklungen und Fragen möchte ich in einem Keynote-Vortrag auf dem jakobb 2017 in Stuttgart nachgehen und mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen.

Viele ungelöste Fragen in Betrieben und Schulen

Viele, vor allem Klein- und mittelständische Unternehmen, scheuen sich, in diese Technologie zu investieren, da sie den Kosten-Nutzen-Effekt eher negativ einschätzen, nicht an die Datensicherheit in der Cloud glauben, teilweise noch kein Breitbandinternet zur Verfügung haben oder schlichtweg für diese Themen keine Experten auf dem Arbeitsmarkt finden. Und was ist ethisch vertretbar (Ersetzen vieler Arbeitsplätze durch Roboter (künstliche Intelligenz) … der keine Steuern zahlt …)?

 

Vereinzelt starten auch Schulen mit viel Euphorie in Projekte wie Tablet- oder Laptop-Klassen, ohne ausreichende Kapazitäten oder das administrative Know-how auf der Lehrerseite , den technischen Support für einen reibungslosen Unterricht oder ein überzeugendes didaktisches Konzept. Wie sicher ist auch hier die Cloud? Wie steht es mit der Datensicherheit von Betriebsdaten? Wer kontrolliert den Gebrauch dieser Geräte in der Freizeit? Wer bezahlt die IT-Ausstattung, die Flatrate …?

Haben die Trend- und Zukunftsforscher Recht?

Es gibt viele Studien, die diese technologiegetriebenen Entwicklungen untersuchen und wissenschaftlich begleiten, und es gibt seit vielen Jahren Versuche, eine mögliche Zukunft unter diesen Rahmenbedingungen zu beschreiben. Trend- und Zukunftsforscher versuchen zu antizipieren, in was für einer Gesellschaft wir Mitte der 20er Jahre wahrscheinlich leben und welchen Arbeitsmarkt wir bis dahin vorfinden werden. Die hier zu erwartenden Veränderungen werden als disruptiv beschrieben. Hier ist vieles im Fluss, nicht vorhersehbare Ereignisse verändern allerdings auch als sicher angenommene Richtungen.

Bereitet das Bildungssystem auf das Arbeiten von Morgen vor?

Welche Technologien werden sich in den nächsten Jahren durchsetzen, welche unser Leben mehr oder weniger deutlich beeinflussen? Wie reagieren die Betriebe darauf? Welche Kompetenzen brauchen Mitarbeiter, Führungskräfte und vor allem der „Nachwuchs“, also die Auszubildenden und die Berufseinsteiger nach dem Studium? Was liefert unser Bildungssystem nach dem Schul-(Hochschul-)abschluss auf dem Arbeitsmarkt ab? Bereiten unsere Bildungsinstitutionen auf diese VUCA* Welt vor? 

Keynote-Vortrag auf dem jakobb 2017

Ich werde in meinem Vortrag einen Überblick über den aktuellen Stand der verschiedenen Szenarien geben, mögliche Auswirkungen technischer Entwicklungen auf die Arbeitswelt und auf die Betriebe aufzeigen und abschließend ein paar Ideen darüber äußern, wie sich Betriebe darauf einstellen und (Hoch-)Schulen ihre Schüler bzw. ihre Studenten darauf vorbereiten sollten.

 

Seien Sie gespannt auf aktuelle Entwicklungen und herausfordernde Thesen - ich freue mich auf Sie!

 

Kontakt:

Friedemann John / Flughafen Stuttgart GmbH / Personalentwicklung / Flughafenstraße 32 / 70629 Stuttgart

E-Mail: john@stuttgart-airport.com

 

 

*) VUCA = Volatility (Unberechenbarkeit), Uncertainty (Ungewissheit), Complexity (Komplexität), Ambiguity (Ambivalenz)