jakobb
Berlin
Wir sind in Berlin!
Sie auch?
Der Jahreskongress Berufliche Bildung (jakobb) findet 2026 gemeinsam mit dem Christiani Ausbildertag statt und bringt so Kongress und Ausbildertag unter ein Dach. Am 29. und 30. April 2026 treffen sich Bildungsakteure erstmals in der Hauptstadt, um über die Zukunft der dualen Ausbildung zu diskutieren und Best Practices kennenzulernen. Ausbilder:innen, Schulleitungen, Lehrkräfte und Schulträger tauschen sich hier mit führenden Expert:innen aus Forschung, Kammern, Schule und Politik aus. Freuen Sie sich auf frische Impulse, praxisnahe Beispiele und spannende Diskussionen zu aktuellen Trends und Themen wie Nachwuchsgewinnung, Nachhaltigkeit, KI, Digitalität, Diversität und kreative Ausbildung – mitten im Herzen Berlins.
Der Kongress steht unter der Schirmherrschaft der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und ist als Lehrkräftefortbildung im Umfang von 10,5 Stunden anerkannt.
Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket und seien Sie bei unserer Premiere in der IHK Berlin dabei!
Programmübersicht jakobb Berlin
Programm am 29. April
- 09:00 - 10:00 Uhr
Einlass
- 10:00 - 10:30 Uhr
Begrüßung
mit Katharina Günther-Wünsch und den Projektpartnern, Moderation: Team:werk
- 10:30 - 11:15 Uhr
Keynote von Bob Blume:
"Real und relevant – Bildung zwischen den Lernorten"
Bob Blume nimmt in seiner Keynote „Real und relevant – Bildung zwischen den Lernorten“ die aktuellen Herausforderungen der beruflichen Bildung in den Blick und fragt, wie Lernen in einer Welt gelingt, in der sich Gesellschaft, Arbeitswelt und Technologien rasant wandeln. Dabei geht es insbesondere darum, wie Bildungsprozesse zwischen theoretischem Wissen in der Schule, praktischer Anwendung im Betrieb und den realen Anforderungen der Lebenswelt sinnvoll vernetzt und für Lernende bedeutsam gemacht werden können. Bildung sollte so gestaltet werden, dass sie nicht nur formal vermittelt wird, sondern echte Relevanz schafft, die Lernorte miteinander verbindet und Handlungskompetenz für die Zukunft stärkt.
- 11:15 - 11:50 Uhr
Pause
- 11:50 - 12:50 Uhr
Vortragsrunde 1
Ausbilder:innen: Schlüsselrolle in der Nachwuchsgewinnung
Der Fachkräftemangel verändert die Rolle der Ausbilder:innen grundlegend. Sie sind längst nicht mehr nur Lernbegleiter:innen, sondern prägen als Unternehmensbotschafter:innen und kommunikative Schnittstelle maßgeblich, wie betriebliche Ausbildung nach innen und außen wahrgenommen wird. Mit ihrem authentischen Einblick in Inhalte, Qualität und Kultur der Ausbildung werden sie zu zentralen Akteur:innen im Ausbildungsmarketing – eine Rolle, die Unternehmen stärker wertschätzen und strategisch nutzen sollten.
In dem Vortrag erfahren und erarbeiten Sie:
- welche Schlüsselrolle sie als Brückenbauer:in, Talententwickler:in, Gestalter:in und Kommunikator:in innerhalb des Ausbildungsmarketings einnehmen,
- wie Sie mittels dieser Rollen Ihre Ausbildung sichtbarer und attraktiver machen
- und somit junge Talente für Ihr Unternehmen begeistern.
Der Vortrag richtet sich an Ausbilder:innen, Entscheider:innen, Ausbildungsleiter:innen und Personalverantwortliche.
Hirn aus, KI an? Wie KI unser Bildungssystem verändert – und wo Chancen liegen
Ausbildung zukunftsbewusst gestalten: Mit Nachhaltigkeit zum Ausbildungserfolg
Zukunftsfähige Ausbildung durch selbstbestimmtes und digitales Lernen
Die Beschreibung folgt in Kürze!
Ausbildung gemeinsam gestalten: Reformimpulse & Lernortkooperation im Fokus
Cross Border Recruiting – Fachkräfte aus dem Ausland gewinnen
Der Fachkräftemangel betrifft viele Branchen – besonders im technischen Bereich. Dieses Forum beleuchtet, wie Unternehmen und Bildungseinrichtungen erfolgreich Fachkräfte aus dem Ausland gewinnen und integrieren können. Im Mittelpunkt stehen Strategien für internationales Recruiting, Kooperationen mit Partnerinstitutionen im Ausland sowie Programme zur sprachlichen, fachlichen und kulturellen Vorbereitung ausländischer Auszubildender. Diskutiert werden rechtliche Rahmenbedingungen, Anerkennungsverfahren, Unterstützungsangebote für Betriebe und Auszubildende sowie Best-Practice-Beispiele gelungener Integration. Auch die Rolle von Kammern, Verbänden und Bildungspolitik wird thematisiert, um nachhaltige Strukturen für grenzüberschreitende Ausbildungspartnerschaften zu schaffen. Das Forum bietet Denkanstöße, wie internationale Fachkräftegewinnung langfristig zur Sicherung des Ausbildungsniveaus und zur Stärkung der dualen Ausbildung beitragen kann.
- 12:50 - 14:20 Uhr
Mittagspause
- 14:20 - 15:05 Uhr
"Out of the Box" –
Gespräch mit Bob Hanning
- 15:05 - 15:35 Uhr
Panel: Neue Azubis – neue Erwartungen
- 15:35 - 16:05 Uhr
Kaffeepause
- 16:05 - 17:05 Uhr
Vortragsrunde 2
Abschluss-Prüfungen 4.0: So machen Sie Ihre Azubis fit für die digitale Abschlussprüfung
Die schrittweise Umstellung auf digitale Prüfungsformate stellt Azubis und Ausbildungsbetriebe vor neue organisatorische und pädagogische Aufgaben. In meinem Vortrag gebe ich Ihnen einen fundierten Überblick über den aktuellen Stand der digitalen (IHK-)Prüfungen in der beruflichen Bildung. Als Wirtschaftspädagoge analysiere ich mit Ihnen die Chancen und Herausforderungen, die diese Umstellung für Ihren Ausbildungsalltag mit sich bringt. Ich zeige Ihnen praxisnahe Lösungsansätze und wie Sie Ihre Auszubildenden gezielt auf die veränderten Anforderungen vorbereiten können. Zur direkten Unterstützung stelle ich Ihnen ein praxiserprobtes Tool vor, mit dem Ihre Nachwuchskräfte digitale Prüfungssituationen souverän trainieren und sich optimal auf die (digitalen) Abschlussprüfungen vorbereiten können.
Fachkräftebedarf und deutsche Sicherheitsinteressen – die Attraktivität der Bundeswehr durch berufliche Aus- und Weiterbildung stärken
Im Sinne einer gesamtgesellschaftlichen Verteidigung sind die Streitkräfte der Bundeswehr in Friedens-, Krisen- und Kriegszeiten darauf angewiesen, gemeinsam mit der Wirtschaft die Wehr- und Verteidigungsfähigkeit sicherzustellen. Dies verlangt, dass die Schnittstellen zwischen neuem Wehrdienst, ziviler Ausbildung und Berufsorientierung optimiert werden und die Ausbildung in Wirtschaft und Bundeswehr auf der Basis „vergleichbarer“ Inhalte und Prozesse erfolgt. Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich hieraus für die Träger beruflicher Bildung, wie etwa Kammern, berufliche Schulen, Ausbildungsbetriebe, und die Bundeswehr? Wie kann die Zusammenarbeit der zivilen Akteure der Beruflichen Bildung mit der Bundeswehr verstärkt werden, welchen Beitrag kann die Berufliche Bildung somit zur Gesamtverteidigung leisten und welche Anforderungen kommen auf die Soldatinnen und Soldaten zu?
Zu diesen Fragen diskutieren unter Einbeziehung des Publikums Oberst i.G. Prof. Dr. Manuel Schulz (Leiter des Zentrums für technologiegestützte Bildung an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg) sowie ein:e Vertreter:in der Bundeswehr und Silke Richter, Abteilungsleiterin Berufliche Bildung & Fachkräfte der IHK Hannover. Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Michael Heister (Bundesinstitut für Berufsbildung).
Künstliche Intelligenz live: Praxisbeispiele aus der beruflichen Bildung
In meinem Vortrag zeige ich praxisnah, wie Künstliche Intelligenz konkret in der Berufsschule eingesetzt werden kann. Anhand erprobter Beispiele aus dem Unterrichtsalltag erleben und diskutieren wir, wie KI Lehrkräfte entlasten & unterstützen kann, indem Lernprozesse individualisiert und didaktische Möglichkeiten erweitert werden.
Gemeinsam schauen wir auf typische Anwendungsfälle wie Unterrichtsvorbereitung, Differenzierung, Selbstkontrolle bzw. Feedback sowie den Einsatz von KI als Lernbegleiter für Schüler:innen. Dabei thematisiere ich auch Grenzen, rechtliche Aspekte und die Rolle der Lehrkraft im KI-gestützten Unterricht.
Wenn wir Zeit finden, probieren wir gemeinsam noch einige Dinge aus und testen ausgewählte KI-Werkzeuge selbst, um deren Einsatzmöglichkeiten in Ihrem eigenen Unterricht zu reflektieren. Ziel ist es, Ihnen sofort umsetzbare Impulse und didaktische Orientierung für einen verantwortungsvollen und sinnvollen KI-Einsatz zu geben.
Ausbildung im Wandel: Herausforderungen und Lösungsstrategien für alle Stakeholder
Welchen Herausforderungen begegnen Ausbilder/-innen heute – und wie gelingt es ihnen, Auszubildende erfolgreich zu begleiten, zu motivieren und zu qualifizieren? Das Forum soll Ausbildern/-innen, Personalverantwortlichen, Pädagog/-innen und Bildungsexpert/-innen eine Plattform bieten, um sich über aktuelle Herausforderungen in der Ausbildung auszutauschen, voneinander zu lernen und praxisnahe Lösungsansätze zu entwickeln. Wir erwarten Ausbildungsverantwortliche von Vonovia, Siemens Energy, der Werner-von-Siemens Schule und andere. Diskutieren Sie mit!
- 17:05 - 17:35 Uhr
Pause
- 17:35 - 18:05 Uhr
Vortragsrunde 3
Mehr als ein Sprachniveau: Messen, was zählt in der beruflichen Kommunikation
Blending4Futures: Wie neun berufliche Schulen in Berlin Blended Learning neu gestalten
Welche Mischungsverhältnisse (to blend = vermischen) von Präsenz/Distanz und online/offline sind für die Zukunft der großen vier Schularten der beruflichen Bildung in Berlin – Berufs(fach-)schule, Berufs-/Fachoberschule, Berufliches Gymnasium und Fachschule – in der Kultur der Digitalität am zielführendsten? Im Schulversuch „Blending4Futures – Hybrides Lehren und Lernen in der schulischen beruflichen Bildung“ (2023-2027) der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie geht es um didaktisches Neu-Denken der Koordinaten Raum und Zeit sowie der Begriffe „Unterricht“ und „Lernen“. Die beteiligten Schulen wählen dabei aus den Schwerpunkten 4K-Modell und Lernortkooperation, Formen innovativer Leistungsüberprüfung, Digitale Inklusion und Nachhaltigkeit aus. Berufsfelder von Wirtschaft über Technik bis hin zu Gesundheit und Soziales sind involviert. Das von zwei Forschungseinrichtungen begleitete Pilotprojekt zeichnet sich durch seinen „design based research“-Ansatz aus: Die Beteiligten erproben innovative Ideen in kleinen, schnellen Entwicklungszyklen. Damit fließen Feedbacks von Lernenden und anderen Stakeholdern schnell in den Entwicklungsprozess ein. In der Session stellen wir die Konzeption, die bisherigen Erfahrungen und Zwischenergebnisse des Schulversuchs vor.
Kooperationsmanager:innen als Brücke zwischen Schule und Betrieb
- Verstehen der Rolle von Kooperationsmanager:innen als Schnittstelle zwischen Schule und Wirtschaft
- Klarheit über interne Gelingensbedingungen für multiprofessionelle Zusammenarbeit in Schule
- Verständnis für den Mehrwert dieser Struktur für Unternehmen und Ausbilder:innen
Digital Exam – vom digitalen Lernen bis zur Prüfungsdurchführung
Digitalisierung verändert nicht nur die Lernprozesse, sondern auch die Art und Weise, wie Wissen und Kompetenzen geprüft werden. Dieses Forum widmet sich dem gesamten Prozess des digitalen Lernens – von der Vorbereitung über Lernplattformen, Simulationen und digitale Tools bis hin zu digitalen Prüfungsformaten. Diskutiert werden aktuelle Entwicklungen im Bereich E-Learning, adaptive Lernsysteme, digitale Prüfungsumgebungen und rechtssichere Durchführung digitaler Prüfungen. Auch Fragen der Didaktik, IT-Sicherheit, Chancengerechtigkeit und Akzeptanz digitaler Prüfungen werden beleuchtet. Praxisbeispiele zeigen, wie Schulen, Unternehmen und Prüfungseinrichtungen digitale Technologien nutzen, um Lernfortschritte transparenter zu machen und Kompetenzorientierung zu fördern. Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Digitalisierung die Qualität und Effizienz in der Aus- und Weiterbildung steigern kann – ohne den pädagogischen Anspruch aus dem Blick zu verlieren.
- ab 18:30 Uhr
Abendveranstaltung in der Fasanenpassage
Programm am 30. April
- ab 10:00 - ca. 12:30 Uhr
Exkursionen zu Ausbildungsunternehmen und Schulen
Ein absolutes Highlight des jakobb sind auch in Berlin unsere Exkursionen. Am zweiten Tag werden Besuche bei Best-Practice-Unternehmen und innovativen Berufsbildenden Schulen in der Region durchgeführt. Zukünftig finden Sie an dieser Stelle nach und nach alle Exkursionsziele.
BVG Ausbildungs-Campus
EPIZ – Zentrum für Globales Lernen
Wie kann berufliche Bildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE) gestaltet werden − und wie gelingt eine gute, fachliche Zusammenarbeit zwischen Schule und Ausbildungsbetrieb? In unserem zweistündigen Workshop stellen wir − EPIZ e.V. − unsere Arbeit im Bereich BBNE vor. Sie lernen unsere Workshops für Auszubildende, berufsspezifische, frei zur Verfügung stehende Lehr-Lernmaterialien sowie unseren immersiven Lernraum „Weltraum“ kennen, den wir vor Ort zeigen.
Im Mittelpunkt steht außerdem eine fachliche Lernortkooperation zwischen dem OSZ Wirtschaft und der Deutschen Rentenversicherung zur Fragestellung „Wie gemeinwohlorientiert ist mein Ausbildungsbetrieb?“. Beteiligte Lehrkräfte berichten aus der Praxis: Wie wird die Zusammenarbeit im Alltag gestaltet? Was sind Erfolgsfaktoren, was Herausforderungen? Das entwickelte Lehrmaterial ist auf andere Berufe und Betriebe übertragbar.
Im dritten Teil des Workshops laden wir zum Austausch ein: Wie können fachliche Lernortkooperationen in der Praxis gestaltet werden? Was brauchen beide Seiten? Die Exkursion verbindet konkrete Einblicke, erprobte Materialien und Raum für kollegiale Diskussion.
ABB Ausbildungszentrum
Axel Springer SE
BMW Group Werk Berlin
Siemens AG – Berlin Siemensstadt
OSZ Kraftfahrzeugtechnik
Referent:innen jakobb Berlin
Maren Schulte
Maren Schulte ist Referentin für Aus- und Weiterbildung am Institut der deutschen Wirtschaft im Projekt NETZWERK Q 4.0. Sie entwickelt innovative Lernszenarien und begleitet Ausbilder:innen in der Stärkung zukunftsorientierter Kompetenzen. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Ausbildungsmarketing und der Fragestellung, wie Ausbilder:innen und Unternehmen junge Talente erfolgreich gewinnen und binden können.
Dr. Nicole Sträfling
Dr. Nicole Sträfling ist Senior Referentin für digitale Berufsbildung am Institut der deutschen Wirtschaft in Köln. Sie entwickelt digitale, praxisnahe Lernszenarien und legt dabei ein besonderes Augenmerk auf interaktive Elemente, die ausbildungsnahes und motivierendes Lernen ermöglichen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Ausbildungsmarketing. Seit ihrer wissenschaftlichen Ausbildung als Sozial- und Medienpsychologin arbeitet sie zur Mensch-Computer-Interaktion und verbindet psychologische, didaktische und gestalterische Perspektiven zu modernen Konzepten der digitalen Ausbildungspraxis.
Stefan Spieker
Stefan Spieker steht seit vielen Jahren für moderne, zukunftsorientierte Bildung. Als Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer von FRÖBEL verantwortet er einen der größten freien Kita-Träger Deutschlands und gestaltet damit die frühkindliche Bildungslandschaft maßgeblich mit. Der Betriebswirt kam 2005 zu FRÖBEL, nachdem er zuvor als Gründer, Geschäftsführer eines IT-Unternehmens und Berater junger Firmen gearbeitet hatte.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagiert er sich seit 2022 als Vizepräsident der IHK Berlin sowie im Präsidium der DIHK und bringt dort seine klare Haltung für ein zeitgemäßes Bildungssystem ein.
Mit seinem Blick über die gesamte Bildungskette hinweg fordert er eine stärkere Verzahnung von Bildungspolitik und wirtschaftlichen Anforderungen – damit Berlin zur echten Bildungsmetropole wird. Auf dem jakobb Berlin spricht Stefan Spieker darüber, warum die aktuelle Generation von Auszubildenden ernst genommen werden muss, welche Potenziale in ihr stecken und wie diese – besonders im Bereich der Digitalisierung – gezielt für die Fachkräftesicherung genutzt werden können.
Manja Schreiner
Manja Schreiner kennt die Berliner Wirtschaft aus vielen Perspektiven: Juristin, Verbandsmanagerin, Bau-Expertin, Senatorin – und seit 2025 als Hauptgeschäftsführerin der IHK Berlin. Ihre Laufbahn begann sie 2002 bei AIDA Cruises, wechselte danach in die großen Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft und übernahm später die Führung der Fachgemeinschaft Bau. Dort war sie mehrere Jahre mitten im Berliner Baugeschehen verankert und verstand, was Unternehmen wirklich bewegt.
2023 führte sie ihr Weg in die Berliner Politik als Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, bevor sie 2024 in die Wirtschaft zurückkehrte. Heute engagiert sie sich besonders für die Stärkung der Dualen Ausbildung.
Auf dem jakobb Berlin spricht sie darüber, wie Unternehmen Fachkräfte aus dem Ausland gewinnen können – unter anderem mit dem Projekt „Talents Bridge“.
Gordon Lewis
Katharina Günther-Wünsch
Katharina Günther-Wünsch ist Senatorin für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin. Zudem ist Sie die Schirmherrin des jakobb Berlin und Christiani Ausbildertag 2026.
Bob Blume
Bob Blume istLehrer, Sachbuchautor, Blogger, Webvideoproduzent, Podcaster und Bildungsinfluencer. Er befasst sich mit Themen der Bildung, speziell der digitalen Bildung, dem Referendariat und der Unterrichtsgestaltung. Er schreibt Bücher zur digitalen Bildung und anderen Themen rund um Schule. Er hat einen Podcast und ist durch viele Auftritte in Funk und Fernsehen bekannt.
Katja Wiesner
Katja Wiesner ist Public Affairs Managerin im Politikbereich der IHK Berlin und dort im Team „Ausbildungspolitik“ tätig. Sie arbeitet an politischen Positionen und Lösungsansätzen zur Weiterentwicklung der beruflichen Bildung und beschäftigt sich darüber hinaus insbesondere mit möglichen Ansätzen zur Stärkung des Übergangssektors zwischen Schule und Beruf.
Christian Eismann
Christian Eismann ist Produktmanager für digitale Medien bei Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH & Co. KG und Verantwortlicher für die Lernportale C-LEARNING und C-EXAMINATION. Seit 2018 beschäftigt er sich mit der digitalen Transformation von Ausbildungsinhalten.
Lars Münzer
Lars Münzer ist seit 2022 im Bereich der Softwareentwicklung bei der Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH & Co. KG tätig. Als Projektleiter Digitale Prüfung verantwortet er dort das Projekt KI-EXAM, das Lösungen für den Einsatz künstlicher Intelligenz bei der Auswertung von Prüfungsaufgaben entwickelt und kümmert Sich um die Transformation der Analogen Prüfung in das Digitale Format.
Alexander Behr
Alexander Behr absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann und bildete sich anschließend zum Bankfachwirt bei der Sparkasse weiter. Darauf aufbauend studierte er Wirtschaftspädagogik (M.Ed.) sowie Politikwissenschaft an der Leuphana Universität Lüneburg. Seit 2018 ist er bei Prozubi tätig, einem E-Learning-Anbieter für Auszubildende und Schüler:innen, wo er die Bereiche Education und Business Development verantwortet.
Heike Yürgüc
Ich bin Bereichsleitung für Berufsorientierung und Schulkooperationen bei der IHK Berlin und verantworte unter anderem das Projekt zum 11. Pflichtschuljahr sowie das Projekt “BOOM” (Berufsorientierung organisiert und modular). In dieser Rolle arbeite ich an der Schnittstelle von Schule, Wirtschaft und Bildungsverwaltung und entwickle Strukturen für gelingende Übergänge in Ausbildung. Zuvor war ich unter anderem als BO-Managerin sowie als Leadership Fellow des Teach First Programms an Schulen selbst tätig. Meine Arbeitsschwerpunkte sind multiprofessionelle Zusammenarbeit, Kooperationsmanagement und die Frage, wie Berufsorientierung systematisch, praxisnah und entlastend in Schulen verankert werden kann.
Moritz Ansmann
Moritz Ansmann ist im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) Teamleiter des Programmschwerpunkt Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE). In diesem Rahmen verantworte er zudem die Vernetzungsstelle des Programms Nachhaltig im Beruf – zukunftsorientiert ausbilden (NIB) . Als Soziologe war er zuvor an der Universität Potsdam angestellt. Er forschte und lehrte dort zu verschiedenen Themen der Organisations- und Hochschulforschung.
Anna van Meegen
Anna van Meegen ist ausgebildete Lehrerin für Wirtschaft und Mathematik und begleitet seit 2023 an der Humboldt-Universität zu Berlin den Schulversuch „Blending4Futures – hybrides Lehren und Lernen in der schulischen beruflichen Bildung“. In dem Projekt forscht sie zur Entwicklung, Erprobung und Evaluation von Blended-Learning-Formaten an berufsbildenden Schulen.
Prof. Dr. Michael Heister
Prof Dr. Michael Heister ist Leiter der Abteilung 4 „Initiativen für die Berufsbildung“ im Bundesinstitut für Berufsbildung. Er hat langjährige Erfahrung mit Programmen und Projekten zur Demokratieförderung im Betrieb und in der beruflichen Bildung, bis 2009 auch im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Aktuell engagiert er sich gemeinsam mit dem Minor Projekt Kontor für Bildung und Forschung bei der von der Robert Bosch Stiftung finanzierten Fachstelle für Demokratie in der beruflichen Bildung. Die Fachstelle unterstützt die Entwicklung der beruflichen Bildung als Ort der Stärkung und des Schutzes demokratischen Zusammenlebens.
Ralph Forsbach
Ralph Forsbach möchte mit Brian die Lehre personalisieren, um allen Lernenden den bestmöglichen Lernerfolg zu ermöglichen. Er hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft der Universität St. Gallen, der HEC Paris und der UC Berkeley. Nach mehreren Jahren als Technologie- und Kommunikationsberater gründete er das Startup Brian – einen KI-Tutor. Ralph engagiert sich zudem ehrenamtlich als Mentor an der Universität St. Gallen.
Andy Lüdemann
Andy Lüdemann ist ein Experte im Bereich Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in der Bildung. Mit jahrelanger Erfahrung und leidenschaftlichen Blick auf die Potenziale des Einsatzes von Technologie inspiriert er Menschen zur stetigen Weiterentwicklung. Besonders widmet er sich den Möglichkeiten generativer KI.
Indem er seine Begeisterung für das Themengebiet auf andere Menschen überträgt und mit seinem Fachwissen anwendungsorientierte Lösungen entwickelt, hilft er dabei, die Grenzen des traditionellen Lernens und Arbeitens zu überschreiten.
Neben seiner langjährigen Erfahrung bringt er dafür seine „hybride“ Qualifikation als Mediendidaktiker, BWLer und Programmierer ein.
IHK Berlin
Die Hauptveranstaltung am 29. April 2026 wird in der IHK Berlin abgehalten.
Adresse:
Industrie- und Handelskammer zu Berlin
Fasanenstraße 85
10623 Berlin
Weitere Informationen zu Anfahrt, Parkmöglichkeiten, Barrierefreiheit und mehr findest du in unseren Fragen & Antworten.
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