Workshop 2.1: Tablet-Unterricht unter Realbedingungen

Digitaler Unterricht trifft simulierte Wirklichkeit - welchen Vorteil das hat, erfahren Sie auf dem jakobb 2017

Die „Schulranzen-Diät“: Ordner, Schulbücher und Berichtshefte werden durch ein 633 Gramm leichtes Microsoft Surface 3 Tablet ersetzt. Ausgestattet mit der neuesten Büro-Software MS Office 365 und vielen wichtigen Industrieprogrammen, wie z.B. einer Software zur SPS-Programmierung, zur Schaltungssimulation sowie diverser CAD-Programme, werden die Schüler des technischen Gymnasiums der Heinrich-Schickhardt-Schule Freudenstadt und die Auszubildenden der Industriebetriebe optimal auf die neue digitalisierte Arbeitswelt vorbereitet, vollkommen unabhängig von ihren wirtschaftlichen Verhältnissen. Auf dem jakobb 2017 in Stuttgart stellen wir Ihnen dieses spannende Projekt in einem Workshop vor!

Theorie und Wirklichkeit gehen Hand in Hand

Der Unterrichtsalltag ändert sich kontinuierlich. Zum Beispiel werden in den Fächern Elektrotechnik und Metalltechnik mechatronische Systeme nicht nur theoretisch besprochen und berechnet, sondern auch in Simulationsprogrammen nachgebildet, verändert und untersucht. Für den Schüler/die Schülerin bzw. Auszubildenden wird so der Zusammenhang zwischen Theorie und (simulierter) Wirklichkeit deutlicher und zugänglicher. Über interaktive Animationen und Lernvideos werden belastbare Modelle der oft abstrakten, technischen Welt erzeugt und gefestigt.

Routine im Umgang mit dem Tablet

Die ständige Verfügbarkeit des Tablets ermöglicht ein kontinuierliches Arbeiten sowohl in der Schule, als auch zu Hause und ggf. im Ausbildungsbetrieb. Erst dadurch wird ein routinierter Einsatz erreicht. Auch in den allgemeinbildenden Fächern werden Schritt für Schritt neue Möglichkeiten des digitalen Lernens eingeübt und für das kooperative wie eigenständige Lernen nutzbar gemacht.

 

Die Heinrich-Schickhardt-Schule verfügt über ein flächendeckendes WLAN. Somit sind neue Formen des gemeinsamen Lernens in allen Fächern effektiver möglich. In Projektarbeiten tauschen sich die Schüler/innen bzw. Auszubildenden über schulinterne Kommunikationssysteme wie E-Mail, Chat und virtuelle Arbeitsgruppen (sog. „Teams“) aus. Video-Konferenzen ermöglichen Gruppenarbeiten auch über weite Distanzen. Arbeitsergebnisse werden über eine Austauschplattform mit der Klasse geteilt und diskutiert.

Soft- und Hardware − was braucht es wirklich?

Dabei beschränkt sich die Heinrich-Schickhardt-Schule Freudenstadt auf den Erwerb der Hardware und einiger, weniger kommerzieller Programme. Jede kommerzielle Software wird auf die Notwendigkeit hin untersucht und bewertet. Denn fast alle sinnvollen Einsatzszenarien im Unterricht können mit kostenlosen, Open-Source-basierten Programmen abgedeckt werden. Vor allem große US-amerikanische Universitäten bieten eine ganze Fülle von kostenfreien Simulations- und Animationsprogrammen an. Daneben gibt es auch hervorragend produzierte Erklärvideos, die werbefinanziert auf großen Online-Video-Plattformen zur Verfügung stehen.

Workshop auf dem jakobb 2017

Auf dem jakobb 2017 werden Ihnen konkrete und im Unterrichtseinsatz erprobte Beispiele vorgestellt, pädagogisch begründet und Sie bekommen Informationen rund um die organisatorische Voraussetzung und Umsetzung von Tablet-Klassen.

 

Anschließend beantworten die Referenten Fragen, geben Impulse für die Einführung von Tablet-Klassen und zeigen auch einige Stolpersteine auf, die dabei auftreten können.

 

 

Projekt TabletBS (Tablets am technischen Gymnasium):

Frau Katharina Müller

Tel.: 07441 / 920 - 2423

Mail: katharina.mueller@hss.fds-schule.de

 

Projekt TabletBS.dual (Tablets an der Berufsschule):

Herr Robert Reinhardt

Tel.: 07441 / 920 - 2473

Mail: robert.reinhardt@hss.fds-schule.de

 

http://www.hss.fds-schule.de/tablet