Workshop 1.5a: Wie können Unternehmen Smombies für die Ausbildung begeistern?

Im Ausbildungsjahr 2016 blieben 43.500 Ausbildungsplätze unbesetzt, so viele wie noch nie. Was sind die Gründe für den Azubi- und Fachkräftemangel in Deutschland? Der demografische Wandel verändert die Altersstruktur der Bevölkerung und es gibt immer weniger junge Menschen, die einen Ausbildungsberuf anstreben, sie entscheiden sich stattdessen für ein Studium. Aber einige Probleme sind auch hausgemacht. Unternehmen und Jugendliche kommunizieren aneinander vorbei und finden deshalb oft nicht zusammen. Die Generation der „Smombies“ oder auch Smartphone-Zombies ist immer und überall mobil unterwegs. Unternehmen profitieren, wenn sie das erkennen und sich den Bedürfnissen der Jugendlichen beim Thema Ausbildung anpassen. So kann es gelingen, dem Azubi- und Fachkräftemangel nachhaltig entgegenzuwirken.

Die Zielgruppe richtig ansprechen

90 Prozent aller Jugendlichen gehen fast täglich mit dem Smartphone ins Internet und suchen auch dort nach Ausbildungsangeboten. Doch nur die wenigsten DAX-Unternehmen und KMUs verfügen über mobil optimierte Web- und Karriereseiten. Außerdem werden Recruiting-Budgets häufig immer noch für Stellenanzeigen in Printmedien ausgegeben. Wer die junge Zielgruppe erreichen will, sollte neue Wege gehen und seine Stellenanzeigen dort platzieren, wo die Jugendlichen sie auch finden – und das ist heute überwiegend mobil. Schließlich muss der Köder dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Jugendliche schon bei der Berufswahl abholen und unterstützen

Viele Schulabsolventen wissen nicht, in welche Richtung sie sich beruflich orientieren möchten, selbst wenn sie sich bereits für eine betriebliche Ausbildung und gegen ein Hochschulstudium entschieden haben. Genau hier können Unternehmen und Ausbildungsverantwortliche ansetzen. Neben dem Wissen um die Chancen und Vorteile, die eine Berufsausbildung mit sich bringt, fehlt Jugendlichen oft ein Überblick, welche Ausbildungsberufe es überhaupt gibt und welcher am besten zu ihnen und ihren Interessen passt. Hier brauchen Jugendliche Transparenz und Möglichkeiten, sich intensiv und vor allem mobil über das Angebot und die Inhalte einer Ausbildung zu informieren.

Motivation statt Noten

Früher konnten sich Personalverantwortliche erlauben, unter allen Kandidaten die geeignetsten Bewerber herauszusuchen. Mittlerweile können sie so nicht mehr vorgehen: Ein modernes und lösungsorientiertes Auswahlverfahren setzt auf Persönlichkeit statt Schulnoten. Jenseits der bloßen Betrachtung eines Zeugnisses gilt es also, auch Bewerbern ohne Top-Noten eine Chance zu geben und sie im Vorstellungsgespräch lieber auf erfolgversprechende Faktoren wie Motivation, Kommunikationsfähigkeit und Sozialkompetenz zu testen.

TalentHero: Azubi-Recruiting für die mobile Generation

Die neue Azubi-App TalentHero von meinestadt.de hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen und Ausbildungssuchende wieder zusammen zu bringen. TalentHero begleitet Jugendliche in allen Phasen der Ausbildungsplatzsuche und ermöglicht eine professionelle Bewerbung mit Motivationsschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen via App. Dank des vorgelagerten Orientierungschecks auf Basis der Interessen finden Jugendliche heraus, welcher Ausbildungsberuf am besten zu ihnen passt und Unternehmen erhalten motivierte Bewerber. Unternehmen können TalentHero ohne technischen Aufwand als mobile Karriereseite nutzen und sich mit einem vollständigen Employer Branding-Profil als moderner und innovativer Arbeitgeber präsentieren.

 

Möchten Sie mehr über TalentHero und neue Wege des Recruitings erfahren? Dann freuen wir uns auf Ihren Besuch an unserem Stand oder in unserem Workshop auf dem jakobb 2017.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.talenthero.de

 

Ansprechpartner:

Katja Haack

meinestadt.de

Widenmayerstraße 31

80538 München

 

www.meinestadt.de