Dr. Susanne Eisenmann

Ministerin für Kultus, Jugend und Sport

des Landes Baden-Württemberg sowie Präsidentin der Kultusministerkonferenz 2017

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Gäste des Kongresses,

 

seit nunmehr drei Jahren unterstützt das baden-württembergische Kultusministerium den jakobb. Ich habe sehr gerne die Schirmherrschaft für diesen Kongress übernommen, der für mich das Schaufenster beruflicher Schulen darstellt. Die Themen des diesjährigen jakobbs wie unter anderem Digitalisierung, Lernortkooperation oder Personalführung treffen den Nerv der Zeit, greifen aktuelle Herausforderungen auf und können Ihnen sicher neue Impulse für Ihre Arbeit an den beruflichen Schulen geben. Der jakobb präsentiert der Öffentlichkeit unsere qualitativ hochwertige berufliche Bildung in Deutschland und verdeutlicht den Beitrag, den sie für unsere Gesellschaft und Wirtschaft leistet. Darüber hinaus bietet der jakobb eine Plattform für den Austausch unter Fachleuten und Führungspersonen und trägt dadurch zur Weiterentwicklung der beruflichen Schulen bei.

 

Die beruflichen Schulen nehmen eine Schlüsselfunktion ein, wenn sich junge Menschen auf den Weg in die Arbeitswelt machen. Daher war es mir ein großes Anliegen, die berufliche Bildung zum zentralen Thema meiner KMK-Präsidentschaft zu machen. Unter dem Motto „Berufliche Bildung – Übergänge – Abschlüsse – Anschlüsse“ soll die berufliche Bildung mit ihren vielfältigen Karriereperspektiven auf unterschiedlichen Qualifikationsniveaus wieder viel stärker als aussichtsreiche Bildungsoption öffentlich wahrgenommen werden. Um die Gleichwertigkeit allgemeiner und beruflicher Bildung auch institutionell zum Ausdruck zu bringen, hat die Kultusministerkonferenz unter meiner Präsidentschaft einen Hauptausschuss für berufliche Bildung etabliert. Mein Ziel ist es, dass diese Impulse auch in den kommenden Jahren erfolgreich wirken und längerfristige Entwicklungen auf den Weg gebracht werden.

 

Herzstück der beruflichen Bildung und zugleich Rückgrat unserer Wirtschaft ist die duale Berufsausbildung. Sie eröffnet jungen Menschen in verschiedensten Berufen attraktive Einstiege in die Arbeitswelt und genießt weltweit hohes Ansehen. Die beruflichen Schulen und die Ausbildungsbetriebe agieren dabei Hand in Hand. Kein Wunder, dass sich auch andere Länder für dieses Erfolgsmodell interessieren. Baden-Württemberg engagiert sich dabei international, zum Beispiel in Namibia, China oder Singapur. Durch diesen Blick über den Tellerrand erhalten auch wir neue Ideen und Anregungen, die uns bei den aktuellen Herausforderungen wie zum Beispiel bei der Integration junger Flüchtlinge oder bei der Digitalisierung neue Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. Austausch und Vernetzung sind angesichts der komplexen Sachverhalte und Fragestellungen unverzichtbar, Kongresse wie der jakobb sind hierfür wichtige Bausteine.

 

Ich wünsche Ihnen als Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie als Verantwortliche interessante Vorträge, anregende Foren und gewinnbringende Impulse für Ihre eigene Arbeit.

 

Ihre

 

Dr. Susanne Eisenmann

 

Ministerin für Kultus, Jugend und Sport

Baden-Württemberg