Prof. Dr. Julian Nida-RümelinSprecher des Arbeitskreises Kultur des Zentrums Digitalisierung Bayern

    Vita

    Prof. Dr. Dr. h. c. Julian Nida-Rümelin, Staatsminister a. D. gilt als einer der „ renommiertesten Philosophen in Deutschland“ (Handelsblatt vom 30.7.2017). Er lehrt Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

    In den letzten Jahren befasst sich JNR intensiv mit anthropologischen, erkenntnistheoretischen und Technik-philosophischen Fragen. Er war Leiter eines EU-Forschungsprojektes zur Ethik der Robotik (im Rahmen des Research-Clusters RoboLaw) und hat sich mit philosophischen und ethischen Aspekten des autonomen Fahrens und generell des Einsatzes von Software-Systemen in der beruflichen und privaten Praxis auseinandergesetzt.  Seit 2017 ist Nida-Rümelin Sprecher des Arbeitskreises Kultur des Zentrums Digitalisierung Bayern (ZD.B).

    In seinen letzten Buchpublikationen plädiert er für eine Erneuerung des philosophischen und politischen Humanismus (Humanistische Reflexionen, Suhrkamp, 2016), befasst sich mit den Prinzipien einer humanen und vielfältigen Bildungspraxis, (dazu sind in den Jahren 2013, 2014 und 2017 drei Bücher von ihm publiziert worden), auch mit der Ethik der Migration (Über Grenzen denken, edition Körber 2017). Im Herbst 2018 erschien eine neue Monographie zum Thema Digitaler Humanismus: Eine Ethik für das Zeitalter der künstlichen Intelligenz (Piper Verlag)

    JNR gehörte als Staatsminister für Kultur und Medien dem ersten Kabinett Schröder an. Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Berlin und der Europäischen Akademie der Wissenschaften.

     

     

    Workshop/Vortrag

    Digitalisierung – eine Gefahr für berufliche Bildung und Qualifikation?