Workshop 3.1: Kooperation von Schule, Betrieb und Berufsbildungswerk in inklusiven Settings

Einsatz von assistiven Technologien mit Erfahrungen von Auszubildenden und sehbehinderten Menschen in Arbeit auf dem jakobb 2017 in Stuttgart

Eine der zentralen Herausforde-rungen, auf die Menschen mit Sehschädigung in der Arbeitswelt treffen, ist die bestehende und weiter zunehmende Visuali-sierung. Diese errichtet eine Barriere, die Sehbehinderte und Blinde davon abhält, ihre fachliche Kompetenz am Arbeitsplatz unmittelbar einbringen zu können. Die Digitalisierung macht gleichzeitig aber neue Zugänge zu den Inhalten möglich. Informationen, die ehemals nur auf Papier vorlagen, werden zunehmend digital verfügbar – und so mit assistiven Technologien zugänglich. Wie genau dies funktioniert, das erfahren Sie in unserem Workshop auf dem jakobb 2017!

Schon kleine elektronische Helfer machen Inklusion möglich

Ein Computer in Verbindung mit einer Vergrößerungssoftware oder eine Braillezeile (ein elektronisches Anzeigegerät für Punktschrift) – und schon können Auszubildende mit Sehschädigung in und mit digitalen Dokumenten arbeiten. Für die Auszu-bildenden heißt das, sich zusätzlich zu den Inhalten des Ausbildungsrahmen- und Bildungsplans auch mit Kompetenzen in assistiven Technologien auseinanderzu-setzen. Dabei ist nicht jedes digitale Dokument gleich gut zugänglich – darüber muss ein Austausch zwischen Auszubildender, Betrieb und Schule stattfinden. Dieser Komplex kann ohne Unterstützung von den Betrieben und Schulen vor Ort nicht adäquat geleistet werden. Daher bietet die Stiftung Nikolauspflege entsprechende Unterstützungsleistungen an.

Kommunikation schafft Sicherheit

Der Einsatz der assistiven Technologien ist ein wesentlicher Baustein, der eine inklusive Ausbildung gelingen lässt. Mindestens genauso wichtig ist die Kommunikation zwischen allen Beteiligten über die behinderungsspezifischen Bedarfe. Damit dies produktiv und erfolgreich wird, ist spezifisches Knowhow über Blindheit, Sehbehinderung und die umgebenden Faktoren unerlässlich. Dieses zum Ausbildungsnetzwerk um den Auszubildenden mit Sehschädigung einzubringen, ist das Arbeitsfeld des Berufsbildungswerks und des Sonderpädagogische Diensts für berufliche Schulen der Stiftung Nikolauspflege.

Visualisierung als Herausforderung, Digitalisierung als Chance? Mit Unterstützung ist vieles möglich

Die Stiftung Nikolauspflege blickt auf langjährige Erfahrung in der Ausbildung blinder und sehbehinderter Menschen zurück. Dabei ist für uns unerheblich, ob der Auszubildende seine Ausbildung am Wohnort oder am Berufsbildungswerk – oder beides – durchlaufen möchte. Wir bieten allen Beteiligten Unterstützungsleistungen an, mit denen eine inklusive Ausbildung durchführbar wird.

Sind Sie neugierig geworden? Dann besuchen Sie unseren Workshop!

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, kommen Sie auf den jakobb 2017 in Stuttgart. Hier informieren wir Sie in unserem Workshop unter anderem über den Einsatz von assistiven Technologien für Menschen mit Sehschädigung in der Arbeitswelt.

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

Ansprechpartner:

Dirk Hattenhauer

Lehrer für Sonderpädagogik

Sonderpädagogischer Dienst für berufliche Schulen

 

Nikolauspflege

Stiftung für blinde und sehbehinderte Menschen

Am Kräherwald 271

70193 Stuttgart

 

Mehr Informationen unter:

www.nikolauspflege.de